Weil unser Landkreis Macher braucht.
Ich bin Erik Homann und ich kandidiere als Landrat für den Landkreis Goslar.
Seit 2011 bin ich Bürgermeister der Stadt Seesen. In dieser Zeit habe ich eines gelernt: Politik bedeutet nicht, Gründe zu finden, warum etwas nicht geht – sondern Wege zu finden, wie es geht.
Ich bin von Herzen Optimist. Ich glaube an unsere Region und an die Menschen, die hier leben. Und ich bin überzeugt: Unser Landkreis kann mehr – wenn wir es gemeinsam anpacken.
Ich lebe mit meiner Frau Christiane und unseren vier Kindern – Jakob, Clara, Sophia und Anton – in Seesen. Zu unserer Familie gehört auch Lila, unsere Hündin, die dafür sorgt, dass ich jeden Tag an die frische Luft komme.
Wenn ich nicht im Rathaus bin, findet man mich beim Wandern im Harz, beim Grillen mit Freunden oder auf der Couch mit einem guten Buch. Ich bin kein Workaholic – Familie und Freunde sind mir mindestens genauso wichtig wie meine Arbeit.
Was mich antreibt? Der Glaube daran, dass man Dinge verändern kann. Dass Verwaltung nicht bürokratisch sein muss. Und dass Politik Spaß machen darf.
"Wer sich bewegt, gewinnt. Lassen Sie uns gemeinsam die Stärken unserer Heimat stärken."
Der Landkreis hat alles: Welterbe, eine TU, wunderschöne Landschaft, engagierte Menschen. Wir nutzen diese Stärken nur noch nicht gut genug gemeinsam. Mein Bild: ein Landkreis, der nicht verwaltet, sondern gestaltet — schnell, digital, mutig.
16 Millionen Defizit gehören ehrlich benannt. Über die Hälfte des Haushalts ist Soziales — und genau dort liegt der größte Hebel: durch effizientere Organisation und durch Prävention. Jeder Euro, der früh in Integration und Familienhilfe fließt, spart später ein Vielfaches. Und ich kämpfe in Hannover und Berlin für den fairen Steueranteil, der uns zusteht.
Wer bei uns bauen, investieren oder Arbeitsplätze schaffen will, soll seine Genehmigung in Wochen bekommen — nicht in Monaten. Anträge bringen wir vorab an einen Tisch, und was online gehen kann, geht online. Eine schnelle Verwaltung ist die beste Wirtschaftsförderung — und bringt die Gewerbesteuer, die wir brauchen.
Ich will eine Taskforce Digitalisierung nach dem Vorbild der Stadt Hannover — mit modernen, agilen Methoden. KI-gestützte Anträge und ein bürgerfreundliches Online-Portal: Verwaltung im 21. Jahrhundert, nicht im 20. Das senkt Kosten und macht uns schneller.
Sieben Gemeinden, ein Landkreis: gemeinsame IT, gemeinsame Beschaffung, eine echte IKZ-Offensive statt Silodenken. Als Landrat hole ich die Bürgermeister an einen Tisch und arbeite auf Augenhöhe mit Städten und Gemeinden zusammen — und ich setze mich dafür ein, dass Orte wie Braunlage und Clausthal-Zellerfeld sich entwickeln dürfen, statt von einer Raumordnung am grünen Tisch ausgebremst zu werden.
Unser Landkreis hat echte Innovationskraft — vom Hightech-Inkubator „Digital GreenTech" bis zum Gründungszentrum auf dem Campus der TU Clausthal. Mit der WiReGo haben wir eine kreiseigene Wirtschaftsförderung, die hervorragende Arbeit leistet — sie will ich stärken und ausbauen. Mein Ziel: kein Kirchturmdenken, sondern alle Kräfte von Landkreis und Kommunen in einer gemeinsamen Wirtschaftsförderung bündeln, die mehr erreicht.
Die TU hat das Know-how für die Energie von morgen: erneuerbare Energien plus Speichertechnologie — das ist nicht nur Klimaschutz, sondern ein Geschäftsmodell für den Landkreis. Wir prüfen die Geothermie mit dem Bohr-Know-how der TU und nutzen Windenergie als Wertschöpfung. Und wir bauen die Starkregenvorsorge aus — kein Landkreis in Niedersachsen ist stärker betroffen.
Mobilität muss zum ländlichen Raum passen. Bus, Bahn und Rad gehören auf einer digitalen Mobilitätsplattform zusammengedacht. Ich plädiere für mehr Mut bei Pilotprojekten: fahrerlose Busse für unsere Dörfer und die Schmalspurbahn endlich bis Braunlage. Dazu der konsequente Ausbau von Radwegen und Ladeinfrastruktur.
Den Sicherstellungsauftrag hat die Kassenärztliche Vereinigung — aber der Landkreis ist nicht machtlos. Ich will fördern und koordinieren: Landärzte-Stipendien, Telemedizin für den Oberharz, kommunale MVZ unterstützen. Gesundheitsversorgung dort stärken, wo Menschen leben.
Als Schulträger der Gymnasien, berufsbildenden und Förderschulen mache ich unsere Schulen zukunftsfest und digital — und sorge für eine verlässliche Schülerbeförderung. Die BBS richten wir stärker an der Wirtschaft aus. Mit schnellem Internet und einem Fachkräftebündnis halten und gewinnen wir die Menschen, die der Harz braucht.
Drei UNESCO-Welterbestätten, eine einzigartige Landschaft — daraus machen wir mehr: Ganzjahres-Tourismus, eine digitale Tourismusstrategie und eine faire Verteilung der Kosten. Unser Harz kann mehr.
Du hast Fragen, Ideen oder Anregungen? Ich freue mich auf deine Nachricht.
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